Olympiastadion

Olympiastadion

Barcelona war 1992 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele, was das Stadtbild erheblich veränderte. Die meisten Sportstätten wurden auf dem Montjuïc-Hügel errichtet, darunter auch das Olympiastadion.

Das Stadion trägt den Namen „Lluís-Companys-Olympiastadion“.

Es wurde ursprünglich 1927 erbaut, vor den Olympischen Spielen 1992 jedoch umfassend renoviert und erweitert, um Platz für 55.000 Zuschauer zu bieten.

Das Bauwerk besticht durch seine Einbettung in den Hang. Von außen wirkt es daher deutlich bescheidener, als es seine tatsächliche Kapazität vermuten lässt.

Das Olympiastadion dient dem FC Barcelona als vorübergehende Heimspielstätte, während Reparatur- oder Renovierungsarbeiten an seinem Hauptstadion, dem Camp Nou, durchgeführt werden.

Neben dem Hauptstadion befindet sich die Sporthalle Palau Sant Jordi, die ursprünglich für Turn-, Volleyball- und Handballwettkämpfe erbaut wurde. Der Palau Sant Jordi dient bis heute als Sporthalle.

Museum und Stadionrundgang

Neben dem Stadion befindet sich ein kleines Olympiamuseum, das sich vor allem mit der Geschichte des olympischen Sports und den XXV. Olympischen Sommerspielen befasst, die 1992 in Barcelona stattfanden.

Ein Besuch des Museums dauert etwa 30 Minuten.

Eine Eintrittskarte für das Museum kostet 6,30 Euro, und es ist täglich außer montags ab 10:00 Uhr geöffnet. Die Schließzeiten variieren je nach Saison und sind auf der offiziellen Website zu finden:museuolimpicbcn.cat/practical-information.

Das Olympiastadion ist täglich ab 10:00 Uhr geöffnet. Im Winter schließt es um 17:00 Uhr und im Sommer um 19:00 Uhr. Der Eintritt zur Haupttribüne ist kostenlos. Offizielle Website:estadiolimpic.barcelona/visit-us.

Anfahrt

Der Olympiapark liegt an der Westseite des Montjuïc-Hügels und ist mit mehreren Buslinien zu erreichen.

  • Linie 150 – die schnellste Verbindung von der U-Bahn-Station Plaça d’Espanya; der Bus fährt weiter bis zur Burg von Montjuïc
  • Linie 13 – fährt ebenfalls von der U-Bahn-Station Plaça d’Espanya ab, nimmt jedoch eine deutlich längere Route
  • Linie 125 – fährt vom Stadtteil La Marina ab

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