Remuh-Synagoge

Remuh-Synagoge

Man könnte leicht an der Remuh-Synagoge vorbeigehen, ohne sie zu bemerken, während man die Szeroka-Straße entlangschlendert.

Von außen wirkt sie klein und eher unscheinbar, doch im Inneren erwartet Sie einer der authentischsten Orte in ganz Kazimierz: eine Synagoge, die noch immer genutzt wird und direkt dahinter liegt ein alter jüdischer Friedhof.

Erwarten Sie kein großes Museum oder eine prunkvolle Innenausstattung. Die Hauptattraktion eines Besuchs ist die Atmosphäre des Ortes, der im Gegensatz zu den meisten umliegenden Synagogen noch immer seinem ursprünglichen Zweck dient.

Die Synagoge und der alte jüdische Friedhof

Die Synagoge wurde im 16. Jahrhundert für den bedeutenden Krakauer Rabbiner Moses Isserles, bekannt unter dem Akronym Remuh, erbaut. Bis heute ist sie die Hauptsynagoge der Krakauer jüdischen Gemeinde, und hier finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Der Innenraum ist recht klein, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie werden den originalen Aron ha-Kodesh aus Stein aus der Spätrenaissance, also den Thora-Schrein, sowie die rekonstruierte Bima sehen, die für Thora-Lesungen genutzt wird.

Unserer Meinung nach ist der benachbarte Friedhof, der Mitte des 16. Jahrhunderts angelegt wurde, sogar noch interessanter. Er ist einer der ältesten erhaltenen jüdischen Friedhöfe in Europa, und hier befindet sich auch das Grab von Moses Isserles, zu dem jüdische Pilger aus aller Welt noch immer anreisen.

Planen Sie für den gesamten Besuch etwa 20 bis 30 Minuten ein. Wenn Sie sich die Grabsteine genauer ansehen, könnten Sie hier bis zu einer Dreiviertelstunde verbringen.

Welche Synagoge soll man wählen?

Wenn Sie in Kazimierz nur eine Synagoge besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen die Remuh-Synagoge wegen ihrer lebendigen religiösen Tradition und des Friedhofs.

Rein architektonisch gesehen ist jedoch die kürzlich restaurierte Isaak-Synagoge interessanter.

Eintritt und Öffnungszeiten

Die offiziellen Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit:

  • Sommersaison 10:00–18:00 Uhr
  • Wintersaison 10:00–16:00 Uhr
  • Samstags und an jüdischen Feiertagen geschlossen

Der Eintritt erfolgt gegen eine obligatorische Spende, die sowohl die Synagoge als auch den Friedhof abdeckt:

  • Standardbeitrag 15 PLN
  • ermäßigter Beitrag 10 PLN

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Da es sich um eine aktive Synagoge handelt, kann der Zugang während Gottesdiensten oder religiösen Veranstaltungen eingeschränkt sein.

Männer müssen im Inneren eine Kopfbedeckung tragen; Kippas sind in der Regel am Eingang erhältlich. Es wird außerdem empfohlen, Kleidung zu tragen, die Schultern und Knie bedeckt.

Wie gelangt man zur Synagoge?

Die Synagoge befindet sich in der Szeroka 40, direkt im historischen Zentrum von Kazimierz.

  • Etwa 1,4 km oder 20 Gehminuten vom Rynek Główny entfernt
  • von der Haltestelle „Miodowa“: ca. 400 Meter oder 5 Minuten zu Fuß
  • von der Haltestelle „św. Wawrzyńca“: ca. 450 Meter oder 6 Minuten zu Fuß

Was es in der Umgebung zu sehen gibt

Entdecken Sie alle Sehenswürdigkeiten in Krakau.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, an denen unser Redaktionsteam möglicherweise Provisionen verdient, wenn Sie auf den Link klicken. Siehe unsere Seite zur Werbepolitik.

Gibt es noch Fragen?

Wenn Sie Fragen oder Kommentare zu diesem Artikel haben...

0 Kommentare

Anmeldung bei Cestee

... die weltweite Reise-Community

Weiter mit Facebook

Haben Sie noch kein Reisekonto? Anmelden